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Vom traditionellen Obstverwerter zum Schweizer Bio-Pionier

Vor über hundert Jahren als Obstverwertungsgesellschaft gegründet, ist die Thurella AG ein in der Ostschweiz verwurzeltes Traditionsunternehmen. Seine schweizerische Tochtergesellschaft Biotta AG ist Begriff für naturreine biologische Gemüse- und Frucht-Direktsäfte, die in der Schweiz Nummer eins sind und in rund 40 Ländern vertrieben werden. Schweizer Bio-Pionier mit nachhaltiger Manufaktur seit über 50 Jahren, als es noch keine Bio-Richtlinien, Gütesiegel oder Zertifikate gab, entwickelt sich Biotta dank kompromissloser Bio-Philosophie international erfreulich weiter. Auch in Deutschland werden hauptsächlich biologisch angebaute Erzeugnisse verarbeitet: Die Tochtergesellschaft GESA Gemüsesaft GmbH stellt naturbelassene Gemüsesaft-Halbfabrikate aus süddeutschem Bio-Gemüse für die weiterverarbeitende Industrie her.

Die über 100 Jahre Kompetenz in der traditionellen Thurgauer Obstverwertung sind mit einer bewegten Geschichte und den bekannten Apfelsaft-Marken Egnacher, obi und Rittergold verbunden. Nach dem Thurella-Ausstieg aus dem Markengeschäft mit Apfelsaft verarbeitet die Biotta AG heute das wegen seines charakteristisch ausgewogenen Süsse-Säure-Verhältnisses begehrte Mostobst aus dem Südgürtel des Bodensees zu Thurella Ursprungs-Halbfabrikaten für Apfelsaft- und Mischgetränke.

Zeitraster

2011                   Nach erfolgter Sanierung 2009/2010 Neuausrichtung mit Schwerpunkt rein biologische Gemüse- und Frucht-Direktsäfte für den Verbraucher (Biotta AG) sowie Bio-Gemüsesaft-Halbfabrikate für die verarbeitende Industrie (GESA Gemüsesaft GmbH); Konzentration des traditionellen Apfelsaft-Geschäftes auf Halbfabrikate der Marke Thurella für namhafte Getränkevermarkter (Biotta AG)
2010                   Die Biotta AG geht durch Fusion an die Thurella Schweiz AG über; Strukturierung aller Aktivitäten in die Muttergesellschaft Thurella AG mit den Töchtern Thurella Schweiz AG und GESA Gemüsesaft GmbH; Ausstieg aus Abfüllgeschäft (Eglisau) und Apfelsaft-Marken
2006                   Kauf der GESA Gemüsesaft GmbH
2004                   Kauf der Biotta AG
2003                   Kauf des Abfüllbetriebes Eglisau
2002                   Wandlung in die Aktiengesellschaft Thurella AG
2000                   Fokus auf Kernkompetenz Mostobst und als Folge davon Verkauf von Unternehmenssparte Tafelobst (Tobi)
1999                   Kauf der Obi Frucht und Saft AG und der Thurella AG, Bischofszell (Obi, Rittergold)
1990                   Gründung eines Unternehmens als Obstverwertungsgenossenschaft
1983                   Fusion mit der Obstverarbeitungsgenossenschaft Horn
1976                   Start der Thurella als gemeinsame Vertriebsgesellschaft
1957                   Vernichtung der beinahe gesamten Obsternte durch Kältewelle
1944                   Beginn Lieferungen an die Migros
1936                   Beinahe-Konkurs als Folge der Wirtschaftskrisenjahre durch Privatbürgschaft abgewendet
1923                   Beginn der Herstellung von alkoholfreien Obstsäften
1903                   Beitritt zum Schweizerischen Obstverband (SOV)
1902                   Neubau der Mosterei
1902                   Zerstörung der Mosterei durch Brand
1900                   Gründung der Mostereigenossenschaft Egnach
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